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Die Waadtländer Wirtschaft ist immer noch auf Kurs trotz der internationalen Verlangsamung

Statistique Vaud hat seine Konjunkturanalyse der Waadtländer Wirtschaft für die ersten drei Quartale des Jahres 2019 veröffentlicht:

„Obwohl die Prognosen für den Kanton Waadt, die Schweiz und die internationale Wirtschaft im Laufe des Jahres regelmässig nach unten korrigiert wurden, deuten die Kennzahlen des 3. Quartals 2019 auf eine positive Tendenz im Waadtland hin. Die Anzahl der Beschäftigten hat in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen (+10900 Stellen), wobei die Zunahme auch bedeutend höher war als in der restlichen Schweiz (+2,5 % im Vergleich zu + 1,3 %). Auch wenn die Exporte weniger hoch lagen als im Jahr zuvor (-3 %), so haben die meisten Branchen in Wirklichkeit mehr exportiert. Das Bevölkerungswachstum blieb konstant (+6400 Personen) und befriedigt die interne Nachfrage, was sich auch in einer tiefen Arbeitslosenquote (3,4 %) niederschlägt.

In der direkten Konjunkturumfrage haben die Waadtländer Unternehmerinnen und Unternehmerin 2019 insgesamt als ein gutes Jahr beschrieben und sie sind im Schweizer Vergleich optimistischer, was die Entwicklung ihrer Tätigkeiten in den nächsten Monaten anbelangt. Das Baugewerbe beschäftigt momentan so viele Personen wie seit mindestens 10 Jahren nicht mehr.

Diese Zwischenresultate sind erfreulich angesichts der Tatsache, dass sich die wirtschaftliche Verlangsamung auf internationaler Ebene negativ auf die gesamte Wirtschaft auswirkt. Die letzten Prognosen für das Waadtländer BIP, die nach unten korrigiert wurden, sprechen von einer Wachstumsrate von 1,4 % im Jahr 2019 und 1,5 % im Jahr 2020. Sie berücksichtigen die Auswirkungen der Eskalierung der wirtschaftlichen Spannungen zwischen den USA und China, des schwachen Wachstums in der Euro-Zone und dem allgemeinen Klima der Verunsicherung, genährt insbesondere durch den bevorstehenden Brexit. Dieses Klima der Verunsicherung hat auch zu einem leichten Erstarken des Frankens geführt, der nach wie vor die Zufluchtswährung in den internationalen Märkten bleibt und die Schweizer und die Waadtländer Wirtschaft etwas zurückhält. Das Szenario bleibt dennoch sehr weit von einer Rezession oder einem Nullwachstum entfernt.“

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